Den rosaroten Elefanten im Raum umarmen.

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Oft investieren wir viel Zeit in die Sorge und den Stress über Dinge. Wir sind Jägerinnen und Sammler.
Verbringe mehr aktive Zeit damit der Freude in deinem Leben auf große und kleine Weise nachzujagen. Wenn es um Emotionen geht gibt es kein schwarz und weiß, negative Emotionen sind nicht von Natur aus schlecht. Fühlen ist die natürlichste Sache der Welt. Wie verwirrend wäre es, wenn du dich die ganze Zeit gut fühlst egal was um dich herum passiert?

Was ist der Grund für deine negativen Emotionen?
Durchsuche deine Emotionen und reflektiere sie.
Schreibe auf was dich stört. Markiere was du ändern kannst und schreibe dir drei Schritte auf um aktiv in die Veränderung zu gehen.

Erstelle eine Liste von Dingen die dir Freude machen. Tracke dich selbst.
Was bringt dich dazu dich gut zu fühlen?
Was führt dazu, dass der Stress aus deinem Körper fließen kann?
Wende diese Dinge an. Wähle Menschen, Orte und Aktivitäten, die dich nähren.
Suche dir eine Person aus von der du glaubst dass sie gerade mehr Freude in ihrem Leben brauchen kann, mache ihr kleine Geschenke z.B. schicke ihr einen Song, einen Buch Tipp und tauscht euch ober das Buch aus, schreibe ihr einen handschriftlichen Brief, mach eine Party via Zoom, schenke ihr einen Gutschein für einen Kaffee-Spaziergang.

Tiefs zu erleben ist ein essenzieller Teil unseres Menschseins. Jede Hürde, jede Herausforderung lehrt uns wichtige Lektionen. Wir schieben unser Herz durch den Dreck, um uns danach wieder ein Stück besser kennen zu lernen. Wir decken unsere Schattenseiten unsere dunklen Wolken auf, um aufrechter zu stehen und uns in der eigenen Haut freier zu bewegen.

Ohne Druck lässt sich kein Diamant schleifen. Du bist die Meisterin deines Lebens. Je mehr du dich deinem emotionalen Stress stellst und liebevoll reflektierst, desto besser wirst du darin. Sei sanft mit dir selbst, erlaube dir zu fühlen, was du fühlst.

Lagerfeuer und klare Sternenhimmel für alle, vorallem für unser Gehirn!


Diesen Raum werde ich für dich halten damit du tief eintauchen kannst in Stille die dein Körper jetzt so dringend braucht.
So viel hast du dieses Jahr geleistet, ein Stück liegt noch vor dir bevor sich dieses Jahr dem Ende neigt. Immer lauter und schneller wird es gerade um uns, ja es ist anders, die Frage ist wie gehst du mit dieser Andersartigkeit mit dieser neuen Entwicklung in deinem Leben um?

Dein Körper, der Mensch ist ein Wunderwerk, dem ein großer Zauber inne wohnt der immer mehr dazu gedrängt wird sich zu beugen um sich der Technik unserer Zeit anzupassen. Endlos scheinen die Informationen und Bilder die in unserem Hirn Platz finden sollen. Blos wie und wann werden sie verarbeitet? Zu viele Anforderungen und Aufforderungen führen zu Überforderung. Angst macht Stress und Stress macht unser Immunsystem anfälliger für Krankheiten.

1.  Stille befreit dich von Stress und Anspannung

Laute Geräusche führen dazu das unser Blutdruck ansteigt und erhöhen somit auch das Risiko für Herzinfarkte. Stille bewirkt schon nach zwei Minuten das wir deutlich entspannter sind, sich unser Blutdruck senkt und der Blutfluss im Gehirn stimuliert wird.

2.  Stille füllt deine mentalen Ressourcen auf

So oft Reize auf uns einströmen, so gut tut es unserem Gehirn, wenn dieser Strom unterbrochen wird. Wenn es könnte würde es anfangen laut zu jauchzen vor Freude.

Reize ununterbrochen verarbeiten zu müssen, belastet unser Gehirn so sehr das unsere Aufmerksamkeitsspanne darunter leidet, es uns schwerer fällt komplexe Dinge zu durchdenken, Entscheidungen zu treffen oder Lösungen für Probleme zu finden. Je länger wir unserem Gehirn keine Pause gönnen, desto müder und unmotivierter werden wir bzw. lassen uns ablenken.

Die Attention-Restoration-Theorie besagt, dass sich unsere kognitiven Ressourcen dann am besten erholen, wenn wir in eine Umgebung begeben, die uns mit weniger Reizen konfrontiert als wir üblicherweise um uns haben. Ein Spaziergang im Wald, fünf Minuten ins Bad gehen und ein Bild anstarren, gilt alles Hauptsache es ist für ein paar Minuten mal weniger los.

3.  In der Stille kannst du besser und kreativer denken

Im Gehirn gibt es ein „Ruhezustandsnetzwerk“ eine Gruppe von Hirnregionen, die dann aktiv werden, wenn es gerade keine bestimmte Aufgabe zu lösen gilt und wir nicht durch Reize und Geräusche stimuliert werden. Also dann, wenn wir meditieren, fantasieren oder unsere Gedanken schlicht schweifen lassen.

In diesem Space können wir viel besser auf unsere Emotionen und Erinnerungen, unsere Ideen und Gedanken zugreifen. Reflektieren ist in diesem Modus viel leichter. Es gelingt uns die Zusammenhänge in unserem Leben zu reflektieren und sind empathischer, in Bezug auf andere. Außerdem sind wir dabei kreativer.

Neue Hirnzellen können entstehen. 

Für mehr wohltuende Stille müssen wir uns nicht ins Auto oder in den Flieger setzen. Erlaube dir dich bewusst dem Lärm zu entziehen, wenn du willst schon bald gemeinsam!

 

 

 

 

 

 

 

Balance halten.

Kannst du deine Balance halten?
Wenn du in der Yoga Einheit dein Gleichgewicht in einer bestimmten Yoga Position halten sollst, während du auf einem Fuß balancierst, wirst du wahrscheinlich herausfallen. Wenn du jedoch dranbleibst und dich immer wieder damit beschäftigst, ohne das Gefühl zu haben, dass du dein Ziel erreicht hast wirst du ein anderes Gefühl dafür entwickeln. Es ist ein bisschen wie der Spruch „der Weg ist das Ziel“. Balance ist wie Wahrheit. Wenn du glaubst deine Wahrheit gefunden zu haben, stellst du kurzerhand fest, dass du schon wieder weit davon entfernt bist. An der eigenen Wahrheit kann man sich nicht wirklich festhalten. Es ist eines der Dinge nach denen wir ständig streben, aber vielleicht nie finden werden. „Die Wahrheit“ fällt für mich auch unter eine ähnliche Kategorie wie „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Denn wir selbst, unsere eigene Gedankenwelt, die unserer Familie, Freunde, die Welt unserer Umgebung- alles ist ständig im Wandel nichts bleibt gleich. Genau diese Erkenntnis spiegelt sich für mich auch in einer Yoga Position wider in der es darum geht das Gleichgewicht zu halten. Es ist fast wie ein Widerspruch. Ich denke, dass das Bemühen um das Gleichgewicht so sehr von dem abhängt, worum es auf dem spirituellen Weg geht. Dieser Mittelpunkt in allem – versuche nicht, das Chaos loszuwerden und zwanghaft Ruhe zu finden. Finde den Raum zwischen den beiden, denn Chaos existiert und Ruhe existiert und Stille existiert und Lärm existiert – Realität ist irgendwo dazwischen. Es ist ein Ort, an dem du mehr Verständnis für dich selbst und für andere entwickelst. Freiheit. Du brauchst Balance im Leben, um glücklich zu sein. Ich glaube nicht, dass es für moderne Yogis zwingend ist enthaltsam zu Leben. Erlaube dir dann und wann ein Gläschen Wein zu trinken, tanze die Nacht durch, geh mit Family und Freunden Pizza essen. Genieße es spontan zu sein um dann wieder auf deine Yogamatte, deiner Meditation zurück zu kehren. Nimm in deiner Yogapraxis wahr wie du gerade hier bist, was ist und was du gerade tust (z.B. Dinge schönreden, dich überlegen fühlen, dich klein-fühlen …).
Nimm dich selbst liebevoll in die Arme (mach dir bewusst dass es allen so geht, die sich auf den Weg machen – dass es vielleicht gerade ein Zeichen dafür ist, dass wir vorankommen) und lass die Gedanken wie Wolken sanft weiter ziehen.
So wirst du Schritt für Schritt authentischer statt gefaked spirituell und gewinnst auf liebevolle Art und Weise mehr und mehr Vertrauen in dein Leben (und es wird dir

Das Leben selbst ist wie die „Unendliche Geschichte“, wenn du das als Tatsache akzeptierst, gelingt es dir immer wieder dich in das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen zu verlieben.

Hier und Jetzt.

Ich vermisse dich. Ich vermisse es zu unterrichten, ich vermisse die gemeinsame Yoga Praxis, zu plaudern, zu sehen wie ihr eure Sachen sammelt und euch auf den Heim Weg macht. Ich vermisse die Umarmungen, das Tanzen, das gemeinsame lachen. Ich vermisse es meine Fürsorge und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen, das Gefühl die tägliche Erinnerung, dass wir alle im Wesentlichen gleich sind. Ein Atemzug mit vielen Lungen.

Ich werde weiterhin Yoga und Meditation unterrichten.  Ja es stimmt nichts kann die Erfahrung freundlicher Empathie in Gegenwart eines anderen ersetzen. Es ist mir ein Anliegen die Online Praxis mit dir persönlich zu gestalten, es braucht einen fürsorgliche Lehrerinn, die deine Situation versteht ich möchte dir helfen, deine eigene Strategie für Gesundheit und Glück zu entwickeln, um Tiefe zu finden und alte körperliche oder geistige Gewohnheiten abzuschütteln.

Closed for now.

 
 
 
Hallo Ihr Lieben!

Aufgrund der aktuellen Geschehnisse schließt sich die Tür von Lieblingsyoga bis auf Weiteres.
Ich hoffe das wir bald wieder gemeinsam die Matten ausrollen können und wünsche euch ganz viel Kraft in dieser Zeit. Jetzt mehr denn je, ist es wichtig eine Yoga Praxis zu haben, zu meditieren und dich regelmäßig zu zentrieren.
Deshalb plane ich die Umsetzung von Online-Yoga Klassen, um zumindest virtuell weiterhin an deiner Seite sein zu können.
Mehr dazu demnächst.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen,
schenke dir ein lächeln, tanze im Wohnzimmer und seid für einander da!

Alles Liebe,
Clara

Meditation für die Weihnachtsfeiertage.

Meditation für die Weihnachtsfeiertage Teil 1

Verbringst du deine Weihnachtsfeiertage gerne mit Familie und Freunden? Oder sind gewissen Weihnachtstreffen einfach Termine mit Menschen die du unter dem Jahr kaum siehst? Bekommst du manchmal Bauchschmerzen, wenn du nur an ein Wiedersehen mit z.B. deinem Onkel denkst?  Damit diese Treffen tatsächlich in einer fröhlichen Atmosphäre oder zumindest entspannt verlaufen schenke ich dir eine Mediation für die Feiertage die dich dabei unterstützen soll gut bei dir zu bleiben und die Emotionalen Wellen die solche Treffen mit sich bringen können gut zu nehmen.

Alles was du dazu brauchst ist ein kleiner Bereich für dich. Das kann sein Stuhl, Bettkante, Badezimmer im Zweifelsfall auch die Toilette. Setze dich auf einen Polster oder eine Decke so das sich deine Wirbelsäule leichter aufrichten kann und dein Becken höher als deine Knie ist.
Schließe deine Augen, lass deine Gesichtsmuskulatur weich werden, lass jede Mimik schmelzen, deine Zunge liegt locker zwischen deinen Zähnen. Entspannen die inneren Augenwinkel, die Augenlider glätten sich, entspannen Sie die äußeren Augenwinkel, Verspannungen lösen sich, spüre den Platz im Kiefer, lass die schweren Augäpfel in deine Augenhöhlen zurückfallen, deine Schultern sind schwer.
Atme in deinen Unterbauch – dein Bauch wird weich, weit und locker- beobachte wie der Atem den Bauch bewegt, wie er ein- und austritt, er erdet dich. Folgen der Ausatmung, folge der Einatmung. Lass alles los atme regelmäßig und easy ein und aus. Beginne damit drei Atemzüge mit zu zählen. Sobald sich deine Todo Listen aufrollen oder eine emotionale Diskussion die du z.B. gerade mit deiner Schwester hattest (sprich dein Geist zu wandern beginnt) beginne wieder bei eins zu zählen an, bis es dir gelingt drei komplett fokussierte Atemzüge zu nehmen.

Du wirst merken das wenn dir diese Übung gelingt du zentrierter und geerdeter bist. Es wird dir leichter fallen mit der nächsten Situation umzugehen, liebevoller und geduldiger mit dir und deiner Umgebung umzugehen, ruhiger zu handeln, das Richtige von einem Ort der Zentriertheit aus zu tun oder zu sagen, anstatt abgelenkt oder überfordert zu sein.

 

 

Meditation für die Weihnachtsfeiertage Teil 2

Stelle dir ein paar Situationen vor die du bereits kennst z.B. sich wiederholende Urlaubssituationen, wie das Wochenende verlaufen wird, die kommenden Treffen mit deiner Familie in den Weihnachtsfeiertagen. Dein Vater tut dies, deine Mutter sagt, dass, fühle die Schwere, wie jedes Jahr, wenn du an diese Situationen denkst. Oft sind wir schon darauf vorbereitet, dass das nächste Drama auf uns wartet. Spüre hinein und erlaube dir ein wenig Vertrauen in diese Menschen zu setzen. Stell dir vor dich selbst zu überraschen, stell dir vor wie dich deine Familienmitglieder überraschen und es euch gelingt reifer, klarer und gelassener zu reagieren, anders als bei allen Familientreffen zuvor.

Wir alle wünschen uns zu wachsen und zu reifen, uns zu verändern und verbessern vor allem  wünschen wir uns von unserer Familie, unseren Freunden gesehen zu werden so wie wir gerade sind (nicht wie wir vor einem Jahr waren).
Erlaube dir Fantasie im Kopf-  spiele mit deiner Vorstellungskraft und lass auch das vermeintlich „übliche Drama“ zu, um dann ein völlig neues Ergebnis zu kreieren.
Male dir  1-3 Szenarien in deinem Kopf aus, immer Minus-Plus (schlechteste und beste Variante einer Situation), schaffe  Platz und Raum für die Menschen in deinem Leben, gestehe auch ihnen Veränderung zu, so wie du dir wünscht, dass sie an dich glauben und dich sehen so wie du jetzt bist. Spürst du eine Veränderung in deinem Kopf?
Was passiert, wie fühlt sich dein Kopf an, wenn du den Raum öffnest, wenn du etwas anderes zu lässt?
Nimm wahr wie es dir jetzt geht wie du dich fühlst.

Denk daran wie gut du Verständnis, Empathie und Mitgefühl für deine Lieben einsetzen kannst!
Letzten Endes haben wir alle schon einmal unsere Coolness verloren und dadurch geladen und vorschnell reagiert. 
Veränderung ist allgegenwärtig, halte dieses Gefühl und den Raum für die Menschen, Nächstenliebe ist etwas das wir üben dürfen um es zu leben.

Diese Tools sind für dich.
Wo auch immer jemand Recht oder Unrecht hat, benutze dieses Werkzeug, wenn dich jemand triggert, reizt und du glaubst sofort regieren zu müssen. Nutze diesen Boden, zentriere dich und lass Groll und Schwere vor der Türe stehen.
Von Herzen viel Freude, viel Glück & frohe Weihnachten!
Clara

 

 

 

Muttertag. Tag der Löwin.

Muttertag. Mama. Mum. Mutti.
Aus meiner Sicht sollte jeden Tag Mutter-Tag, Kinder-Tag, Vater-Tag sein, schlicht weil wir es alle wert sind uns gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken. Für mich ist der Muttertag eine Erinnerung in die Selbstreflexion zu gehen.

„Verbinde dich mit deiner inneren Löwin. Das Herz einer Löwin. Mamas verwandeln sich in Löwinnen wenn es um ihre Kinder geht. Löwinnen leben im Rudel weil es eines braucht um Kinder groß zu ziehen und auch auf die eigenen Bedürfnisse schauen zu können. Löwinnen brüllen, tragen Kämpfe aus, sorgen dafür dass Nahrung auf den Tisch kommt. Löwinnen sind nicht immer sanft, sie haben Ecken und Kanten in Form von Zähnen. Löwinnen brauchen Zeit für sich.“

Seit Jahren arbeite ich nunmehr mit Frauen darunter viele Mamas und Kindern. Was auffällig ist wie sehr sich Mamas oft bemühen und doch immer wieder das Gefühl haben mit sämtlichen emotionalen und materiellen To-do List hinten nach zu sein.
Egal ob dass das gemeinsame gesund-reichhaltig-nährende Frühstück ist, das immer die richtige Wäsche gewaschen ist, aufgeräumt soll es sein, haben die Kinder schon die Zähne geputzt, ist alles für Kindergarten und Schule hergerichtet oder die vielen anderen noch wichtigeren Dinge wie gemeinsam Zeit verbringen, nicht irrgendeine Zeit sondern „Quality Time“, die Kinder ausreichend gefördert werden- körperlich, geistig, man ihnen regelmäßig vorließt auch wenn man schon selbst dabei einschläft, die kleine Dame (oder Herrn) noch immer trägt obwohl der Rücken nein schreit man sein Kinder aber doch auch so süß findet und sie halt nicht gerne gehen ach ja schlafen sollte man auch wieder einmal…., letztes Wochenende war das Kind dann krank und der Mann- Frau selber eigentlich auch blos war dafür keine Zeit es muss ja weiter gehen. Die meisten Frauen die ich kenne gehen zusätzlich arbeiten- außerhalb des zu Hause.


Ich liebe meine Kinder, ich liebe es Mama zu sein, ich empfinde das Mama sein als heilsam- als Lern Chance. Das war aber nicht immer so. Die Geburt meines ersten Kindes war sehr intensiv die starke Verbindung und die Liebe zu meinem Sohn war zum Glück schon immer da, ein Notfalls Kaiserschnitt- für mich ein persönlicher Alptraum. Ein Jahr lang bin ich an einer schweren Depression gerade mal so vorbei gesegelt und die Zeit war von tiefen Schuldgefühlen gegenüber meinem Kind geprägt, Schuldgefühle weil ich es nicht geschafft hatte ihm DIE natürlich schöne Geburt zu bieten. Hinzu kamen schlaflose Nächte mit einem wunderbaren sehr viel weinenden nicht schlafen könnenden Kind, Elefanten Pfade bildeten sich des Nächtens vor meinen Augen, der Hängesessel, der Schaukelstuhl und meine Stimmbänder- alle Ressourcen die ich hatte wurden ausgenutzt, es verging kaum eine Nacht in der nicht auch mein Mann eine Runde aufgestanden, 4 Stunden Schlaf pro Nacht war die Norm und keine Ausnahme. Eine Portion Wut war auch dabei und Wut ist eine auch eine Antriebs Emotion und hilft dabei durch zu halten, weil es weitergehen muss auch wenn es einem manchmal wie eine Ewigkeit vorkommt ein Zustand der nicht vergehen will. Nach einem Jahr ist es langsam leichter geworden. Erst nach diesem Jahr kam langsam heraus was diese erste Zeit alles ausgelöst, bewirkt verändert hat. Und das war ja erst der Anfang. Ich habe 6 jüngere Geschwister und dachte vorbereitet zu sein- hier muss ich erst mal laut lachen. Wobei es natürlich schon eine Art Grundschulung war, ich hatte schon immer eine gute Intuition und mein Bauchgefühl war ein verlässlicher Ratgeber, Baby Ratgeber in Buchform haben mich schlicht nicht interessiert. Mein Eindruck ist das viele Frauen schlicht keine Ahnung haben was auf sie zukommt (ich auch nicht).

Nach den schlaflosen Nächten geht es ja erst richtig los… bereits  wenn Frau schwanger ist fängt sich auch die Bildmühle- wie Frau zu sein hat, funktionieren, agieren zu denken hat zu drehen. Jeder weiß es besser als die werdende Mutter, wer nicht richtig funktioniert wird zur Rabenmutter degradiert. Dabei wird vergessen das „unser Frauenbild“ tief geprägt ist durch die Darwinistischen Lehren und Forschungsergebnissen an Tieren meist an einigen wenigen Affenmüttern. Vor allem daher kommt unser Bild der perfekten liebevollen, sanften, nährenden Mutter. Im Gegensatz zum Vater Bild dem es schon immer erlaubt war schlicht Erzeuger zu sein und sich dann schon wieder zu verabschieden, dem es Gesellschaftlich sogar Ansehen eingebracht hat wenn er endlose Stunden arbeiten gegangen ist und sich nicht um die Kinder gekümmert hat. Das sind lange angelernte tief sitzende Muster mit denen wir es hier zu tun haben. Egal wie schnell die High Tech Systeme dieser Welt sind, der Mensch selber ist es nicht. Es ist auch nicht immer nur „die Gesellschaft“ die über Frauen urteilt wie sie zu sein haben, es sind auch die Frauen selbst die urteilen weil DIE „schon wieder arbeiten“ geht, „nur bei den Kindern ist“, „die Mama mit Haus, Hund, zwei Kinds und geheiratet auch noch… klassisches Kommerz Klischee halt“, „ja das war doch klar das die sich trennen, konnte ja nicht klappen“, „ja das mit den Kinder das hat ihr noch nie gelegen“. Was ich damit sagen will: Mamas sind nun mal zuerst Menschen, Frauen und dann erst Mamas. Wie die meisten Säugetier Babys kann sich ein Menschenkind nicht selbst versorgen, deshalb braucht es dringend eine bzw. mehrere Bezugspersonen. Kinder wollen, sollen geliebt, gekuschelt, wachsend begleitet werden, sie brauchen aus meiner Sicht Rituale und Rahmen in denen sie sich sicher fühlen und dennoch den Freiraum haben sich kreativ zu entfalten. Blos wie diese Rahmen und Rituale aussehen ist bei jeder Familie, jeder Mama anderes. So sehe ich auch das Bild der Frau als Mutter- über Frauen zu urteilen hilft niemandem.

Was brauchst du? (Die Frage die ich auch meinen Kindern stelle)
Was ist für dich wichtig, was ist deine Wahrheit und was stimmig für dich, für euch?
Und hier wird es komplex, denn diese Fragen stellen wir Mama´s uns schon ohne Kinder zu haben mit Kindern müssen wir unseren Kompass immer wieder neu kalibrieren, sind wir gefordert neue Entscheidungen zu fällen die wir nicht nur für uns treffen sondern auch für unsere Kinder zu treffen haben.

„Ich verbeuge mich vor mir und meinen Bemühungen“, diesen Satz lasse ich demütig in meine Yoga Stunden einfließen um die Frauen die ich unterrichte zu erinnern was sie tagtäglich alles leisten. Ich sie daran erinnern möchte sich selbst Wert zu schätzen. Jedes Mal bekomme ich Gänsehaut weil auch ich merke ich mach und tu, die Liste an To-do´s wird nicht kürzer sondern länger. Meine Tochter ist 3,5 Jahre alt und somit ist für mich die Zeit des wieder mehr nach außen-gehen, des mehr Arbeiten außerhalb des zu Hause, auch in Form von neuen Ausbildungen angebrochen. Das stellt auch mich regelmäßig vor Herausforderungen wie wer schaut wann auf meine Kinder, wenn es der Kindergarten nicht kann, kann Papa oder im Zweifelsfall auch mal die Oma auf die Kinder schauen. Wieviel Zeit brauche ich für meine Arbeiten außerhalb der vier Wände und was brauche ich an Zeit für mich selbst? Es gibt keine Rezepte oder leichte Antworten. Erlaube nicht nur meinen Kindern zu wachsen sondern gestehe mir selbst auch wieder zu das ich wachse-lerne. Es gibt nichts das sich nicht verändert. Für mich sind Wachstum und Veränderung wie Ebbe und Flut das Eine gibt es nicht ohne das Andere. Dieser rote Faden zieht sich durch meine Beziehungen, Arbeit und das Bedürfnis nach Freiheit, die Zeit des Alleine-seins. Zweimal Urlaub im Jahr sind zu wenig um Energie zu tanken, sind auch zu wenig um Quality Time- Beziehung mit seinem Kind zu leben. Es gibt Mamas die super Versorger Qualitäten haben, welche die das große Kuscheln gerne auch dem Papa überlassen, nicht jede Mama ist automatisch eine 4 Sterne Köchin, hat Spaß am Outdoor Programm, am Miteinander lesen, Sport oder spielen gerne etc. So What? Warum glauben wir oft alles abdecken zu müssen. Erlaube dir Dinge mit deinen Kindern zu tun, zu teilen die auch dir Spaß machen. Selbst wenn es keine „Familien-Angehörigen“ gibt die Lust haben Programm mit den Kindern zu machen gibt es vielleicht Freunde die wiederum einen anderen Teil des Programms das dein Kind gerne macht abdecken können. Was kannst du gut, was gelingt dir in der Beziehung zu deinem Kind, wo braucht es was für euch um eure Herzensverbindung zu leben? Wenn es gerade nicht so gelingt wie du es dir vorstellt, du es dir von dir erwartest atme ein, atme aus und entscheide erst dann. Schaffe dir durch die Atmung Raum und Zeit um nicht aus dem Druck im Affekt zu reagieren. Es gibt keine Mama-Programmierung auch wenn man das oft denken mag, Mamas brauchen auch die Chance zu lernen, sich weiter zu entwickeln, Mamas haben keinen on-off Schalter und es gibt keine fertigen Erziehung-, Beziehung-, Verbindungs- Rezepte, alle sind wir individuell und einzigartig.  Denn zum Glück sind wir keine Maschinen, deshalb wünsche ich allen Mamas zu diesem Muttertag sich genau daran zu erinnern und dieses neue Mama-Jahr mit dem Mantra „Liebevolle Selbstführsorge“ zu begehen. Jede Mama ist auch Mensch, Frau, Schwester, Freundin, einsame Wölfin oder Partnerin auch diese Anteile brauchen liebevolle Zuwendung und wollen gelebt werden. Wenn Frau mit sich selbst liebevoll umgeht weiß sie besser was sie braucht, ist entspannter und kann dadurch besser Fels in der Brandung sein. Wenn du dir erlaubst bewusst los zu lassen, deine wilden Anteile zu leben, wenn du dir Stille gönnst spürst du dich und wirst nicht ständig in dem Gefühl leben „zu wenig oder zu kurz zu kommen“. Dann kann das Pong-Pong, das Seil ziehen in Beziehungen nach lassen, wenn jeder bereit ist auch auf die Bedürfnisse des Anderen zu schauen- und diese Bemühungen auch wert zu schätzen! Lege aus tiefen Herzen Liebe in die Welt ohne eine Gegenleistung zu erwarten und sie kommt (in welcher Form auch immer) zu dir zurück.

Jede einzelne von uns ist auf dem Weg, dieser sieht bei jeder Mama, jeder Frau anders aus, jede von uns braucht etwas anderes. Lasst uns das schätzen und respektieren denn nur so haben wir die Chance gemeinsam zu wachsen!

Yoga mit Kindern – Familienyoga

Möchtest du Yoga zu einer Familienangelegenheit machen? Hier sind ein paar Ideen dazu, um deinem Kind und dir den Einstieg zu erleichtern.

Familienyoga ist super!
Neugier ist ein Eckpfeiler einer Yoga-Praxis. Kinder kommen auf die Yogamatte und sind offen was als nächstes passieren wird. Sie leben noch stark im Moment und besitzen einen angeborenen Entdeckerdrang. Und das ist für Erwachsene oft schon schwieriger: Erwartung und ein Gefühl von „Ich weiß es bereits“ sind oft Hindernisse. Aber darüber brauchst du dir keinen Kopf zu machen denn genau in diesem Punkt ist dein Kind möglicherweise Experte und so kannst du von ihm lernen und ihr euch gemeinsam weiterzuentwickeln.

Yoga für Kinder
Besonders im Familienyoga triffst du dein Kind im Wahrsten Sinne auf Augenhöhe und kannst ihm dabei helfen den Stress und den vielen Emotionen dem es im Alltag ausgesetzt ist und erlebt abzubauen. Vielleicht bist du schon seit längerer Zeit Yoga begeistert und möchtest es deinem Kind näher bringen weist aber noch nicht wie?
Im Familienyoga erfahrt ihr wie ihre diese wundervolle Form der Bewegung leicht und spielerisch miteinander teilen könnt.

Kleine Rituale
Kinder brauchen Rituale um zu wachsen. Rituale sind keine esoterische Erscheinung, Rituale begleiten uns durch den Tag und das Leben (Aufstehen, Zähneputzen, anziehen etc.) auch Kinder profitieren davon. Rituale geben einen Rahmen vor und geben das Gefühl von Sicherheit, denn dein Kind weiß es wird z.B. um 13:00 von dir im KIGA/Schule abgeholt, jeden Donnerstag gibt es ein Jour fix mit dem besten Freund und Freitag ist immer Waldtag.
Rhythmus ist Leben, das Wissen „was worauf folgt“ welche Reihenfolge Dinge haben ist ein wichtiger Bestandteil in meinen Familien- und Kinderyoga Einheiten.

Kinderspiel
Wie Yoga mit Kindern Kommunikations-, Konzentrations- und Bewältigungsfähigkeit entwickelt und stärkt? .

Eine Kinder oder Familienyoga Einheit hat mit einer Yoga Einheit für Erwachsene (außer mit den Yoga-Positionen) relativ wenig zu tun. Warum? Kinder wollen sich bewegen, Kinder brauchen Abwechslung genauso wie Ruhe.
Rituale, Bewegungsspiele, Yogapositionen, Entspannung wechseln sich laufend ab um im Fluss zu bleiben.
Kinder brauchen Seelen-Nahrung ebenso wie Geistige-Nahrung. Was meine ich damit? In den von mir gestalteten Yoga Einheiten beschäftigen wir uns in spielerisch und mit viel Freude und Genuss mit Themen wie z.B. Emotionen oder Was ist unsere Welt – was bedeutet es miteinander im Großen wie im Kleinen zu leben und was hat Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit damit zu tun?
Dabei erkläre nicht ich den Kindern „die Welt“ sondern ich stelle ihnen Fragen und gemeinsam erforschen und philosophieren wir so dass die Kinder als Forscher selber zu ihren Erkenntnissen gelangen.

Im sicheren Rahmen der Kinderyoga/Familienyoga Gruppe trauen sich die Kinder Dinge die ihnen sonst vielleicht schwerfallen. Hier geht es nicht um richtig oder falsch, es gibt keine Noten und keine Bewertung. Dabei sein ist alles und niemand muss etwas, denn Zwang hat hier keinen Platz. Mutig sein ist für den einen leicht und für den nächsten eine ganz schöne Überwindung die Zeit braucht und die bekommen die Kinder ganz ohne Druck. So gelingt es den Kindern mit mehr Vertrauen in sich und die eigene Welt einen Schritt weiter zu gehen, neues zu wagen und Kontakte zu knüpfen.

Gemeinsam machen wir das Fragen (und Beantworten) zu einem Abenteuer für euch beide. „Ich versuche, die Kinder zum Nachdenken zu bringen. Wenn sie mir eine Frage stellen, frage ich sie, was sie für die Antwort halten. Wenn eine Person eine Antwort sagt und die anderen etwas anderes sagen, werde ich darauf eingehen: „Sehen wir, dass es mehr als eine Antwort auf diese Frage gibt, und ist das in Ordnung?“ Yoga ist Kreativität in Bewegung und bringt uns neue Sichtweisen und fördert die Nähe und Bindung zwischen deinem Kind und dir!

Neujahrs – Reflexion, Workshop 19.01.2019

In meinem kleinen, feinen Raum für max. zehn Personen, umgeben von der Wärme des knisternden Holzfeuers direkt unter den Sternen, reflektieren wir in einer Atmosphäre ruhiger Geborgenheit das alte Jahr und tauchen tief ein in das neue Jahr 2019.

Was ist dir im vergangenen Jahr besonders gut gelungen? Wo hast du zu viel Energie investiert? Wie ist dir der Spagat deiner Lebensvielfalt (z.B. Mama-Alltag, Job, Haushalt) gelungen? Welche Ressourcen hast du? Was brauchst du, um im ganz normalen Wahnsinn der Fels in der Brandung zu sein? Welche Rituale helfen dir im Alltag, in deiner Mitte zu bleiben?

Ich lade dich ein zu einem gemeinsamen Nachmittag mit Yin & Resorative Yoga, Kunst und Reflexion. Wir werfen einen Blick in die Zukunft – dein neues Jahr – und beleuchten auf kreative Art und Weise deine Stärken, Beziehungen und Träume. Wir schaffen einen geschützten Raum, um dich jederzeit neu zu kalibrieren – dich körperlich, geistig und emotional neu auszurichten. Damit du in den Rumpelpisten des Alltags Kraft schöpfen kannst. Yin & Restorative Yoga ist eine regenerierende Praxis mit aktiver Entspannung und ein Geheimrezept für die Tage, an denen du dich gestresst und erschöpft fühlst. Wir unterstützen deinen Körper mittels Decken, Yoga Kissen so dass er in eine tiefe Ruhe und völliges Loslassen sinken kann, denn Entspannung ist der Zustand, in dem keine Bewegung und keine Anstrengung mehr nötig ist und der Geist still werden kann. In diesen regenerierenden Stellungen verweilen wir zwischen 2 bis 10 Minuten.

Was du mitnimmst, sind Rituale, die dich stärken und begleiten, die dich dabei unterstützen, sicher durch den Fluss des neuen Jahres zu navigieren. Der Workshop bietet dir eine Basis, um neue Wege in deiner Yoga-Routine zu finden, eine stärkere Beziehung zu dir selbst und eine tiefere Wertschätzung für die Welt um dich herum – beruflich und privat – aufzubauen.

Bitte mitbringen: Bequeme und warme Bekleidung.
Yogamatte und Sitzkissen stelle ich dir gerne zu Verfügung.

Kosten: € 54,-
Komm wie du bist! Anfänger und Fortgeschrittene sind herzlich willkommen.

LIEBLINGSYOGA/Clara Hablesreiter
Linzer Straße 27-29 / Haus 2
3002 Purkersdorf
Telefon: 0699 / 190 31 111
E-Mail: info@lieblingsyoga.com
Facebook: www.facebook.com/LIEBLINGSYOGAPURKERSDORF/

Sonnenkraft

 

Du bist wichtig,
du zählst,
deine Anwesenheit bewegt,
dein Herz wird gesehen!

 

 

 

FIRE

a woman can´t survive
by her own breath
alone
she must know
the voices of mountains
she must recognize
the forgiveness of blue sky
she must flow
with the elusive
bodies
of night wind woman
who will take her into
her own self

look at me
i´m not a seperate woman
i´m a continuance
of the blue sky
i´m the throat
of the sandia mountains
a nicht wind woman
who burns
with every breath
she takes

J.Harjo